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2008

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Plakat | Texte | Predigt

 

Plakat

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Texte & Lieder

Babenhausen

Durchs Leben pilgern

Von Silke Rummel (FR vom 27.12.2008)

Wo sind wir? Wo waren wir? Wo wollen wir hin? Wo werden wir sein? Wo liegt denn eigentlich der Sinn? "Zu leben bedeutet offenbar, unterwegs zu sein", meint Pfarrer Wolfgang H. Weinrich. Auf dem Altar brennen Kerzen. Weinrich jedoch sitzt vor dem Altar. Auf einer Bank, wie sie in jedem Park, an jeder Straße stehen könnte. Symbol der Zuflucht, des Behütetseins.

"Im Unterwegssein ereignen sich wundersame Dinge", sagt der Pfarrer, "Zwischenstationen werden Heimat und Heimat wird Zwischenstation." Pfarrer Weinrich feierte an Heiligabend in der Dorfkirche Hergershausen den inzwischen 19. Gottesdienst in der Christnacht. Draußen vor der Tür wird das Kirchlein von bunten Scheinwerfern bestrahlt und ist weithin sichtbar. Drinnen kommt der Gottesdienst anders daher als gewöhnlich, weniger ernst.


Der Gottesdienst erinnert ein wenig an ein Popkonzert. Der Pfarrer hat ein Mikrofon, die Blues-Band spielt und gibt den Worten je nachdem jazzige, sphärische und kraftvolle Akzente.

Die Lichtanlage taucht den Kirchenraum - ebenfalls je nach Thema - in unterschiedliche Farben. Wenn etwas gefällt, wird applaudiert. "Ich find's schön, wenn es ein bisschen poppiger ist und nicht so steif", meint eine Besucherin.

Bild: Zeitungsartikel Offenbach-Post Live-Bericht vom Krieg im Kongo

Während die Kirchgänger in ihren Bänken sitzten, berichtet der ZDF-Korrespondent Walter Heinz auf einem freien Feld in Kenia stehend vom Krieg im Kongo. Die Grausamkeiten der weiten Welt kommen in der Christnacht in die Dorfkirche nach Hergershausen. Die Menschen stützen ihre Köpfe in die Hände, lauschen, fast andächtig. Der Korrespondent berichtet von Kindern, die wie die alten Menschen am schutzlosesten in diesem Krieg sind, der alles kaputt mache. Er berichtet von Rebellen, die Häuser abbrennen und Menschen töten, von Menschen, die ihr Zuhause, ihre Heimat, ihre Familien verlieren. Kongo sei ein reiches Land, sagt Walter Heinz, der Krieg "eine Geschichte von menschlicher Gier und Macht". Zum Dank singen die Gläubigen dem ZDF-Mann "Laudate omnes gentes" (Lobsinget, ihr Völker alle) durchs Handy nach Afrika.

Ankommen bedeute auch, dass im Moment nur das zähle, was gerade sei, sagt Weinrich. "Immer unterwegs sein, bedeutet auch immer ankommen, vielleicht, weil wir Pilger durch das Leben sind."

 

Bank I

Eine Bank. Mit Füßen, Armlehnen, Rücken, Sitz. Holz mit Eisen.

Geformt, dass der Mensch, der Platz nimmt, recht angenehm sitzen kann.

Die Bank bietet die Möglichkeit, sich zu setzen, vielleicht sogar auf ihr zu liegen, weniger zu stehen.

Auf der Bank zu sitzen, ist am ehesten normal. Ausruhen, verweilen, dösen, sichten.

Auf der Bank zu liegen kommt vielleicht nur für den in Frage, der müde ist. Der sein Obdach für eine Weile darauf finden möchte. Womöglich in der Nacht.

Auf der Bank stehen vielleicht nur Kinder, die etwas mehr Ausblick haben möchten. Oder solche, die für Randale sind.

Auf einer Bank und dann auf der Rücklehne sitzen, das machen nur die, die besonders gut belancieren können.

Also sitzen.

Mehr als drei, maximal vier Leute sitzen nie auf einer Bank.

Eine Bank ist zumeist hart. Üblicherweise sind sie ungepolstert, damit, wenn sie im Freien stehen, beständig sind gegen alle Witterungskapriolen.

Allerdings: Ich kenne eine rotgestrichen Bank im Rheingau, oberhalb von St. Goarshausen, die, wird sie benutzt, aufgeklappt werden muss, um den Teppichboden, der auf ihren Sitz geklebt ist, zu schonen.

Meistens sitzt man allein. Deutlich wird dies durch die Art, wie man auf der Bank sitzt. In der Mitte etwa. Ich möchte hier alleine sitzen. Ganz allein. Nachbarschaft ist nicht gewünscht.

Wenn aber doch jemand auf die Bank, auf diese Bank, also auf meine Bank, auf der ich gerade sitze, zusteuert, dann setzte ich mich ganz an den Rand. Botschaft: Ich möchte zur Zeit mit niemandem etwas zu tun haben. Schon gar nicht sprechen.

Oder aber ich spreche jemanden an. Nur ich. Vielleicht so: Wussten Sie, dass diese Bank auch im Winter hier steht. Dass man von hier aus gut das Haus dort drüben im Blick hat oder ähnliches.

Aber die meisten Menschen sitzen schweigend auf einer Bank. Blicken in die Ferne. Oder nur vor sich hin. Halten die Augen geschlossen. Oder auf den Boden gerichtet. Hören auf den Lärm oder die Ruhe. Ja, hören auf die Ruhe. Kommen zur Ruhe. Oder die Ruhe kommt zu ihnen.

Auf einer Bank sitzend lehnt man sich an. Wenn es geht. Das geht nicht auf jeder Bank. Nicht jede gibt so viel von sich her, dass ich mich gut und gerne anlehnen kann.

Einige sind so unbequem , dass ich nicht lange auf ihnen verweile. Im Rücken zu niedrig, die Beine werden nicht gut unterstützt. Abgesehen davon, dass sie vielleicht verschmutzt oder gerade frisch gestrichen sind.

Ihre Botschaft lautet dann: Bleib nicht zu lange auf mir, ich kann dir nichts bieten. Der, der sie aufgestellt hat, hatte keine Gefühl dafür, warum ich hier stehe.

Dabei. Eine Bank ist so etwas wie ein Schoss.

Wenn mich als Kind jemand auf seinen Schoss nahm, fühlte ich mich geborgen. Größer gemacht, angenommen, behütet.

In dem Moment, in dem ich mich zurücklehnte, spürte ich die Nähe und Geborgenheit. Etwas, das mir Mut machte, ich zu sein. Etwas, das mir vermittelte, der sein zu dürfen, der ich war.

Natürlich formuliere ich das heute als Erwachsener so, aber als Kind habe ich das gefühlt. Es war ein gutes Gefühl.

Ich nehme gerne auf einer Bank Platz. Nach einer Wanderung. An einem Aussichtspunkt. Auf dem Bahnhof. Im Einkaufszentrum. Im Garten. In der Kirche, in der Sauna.

Bänke stehen auch im Arbeitsamt. An der Grenze. Auf dem Friedhof.

Die Bank ist immer auch ein Denkmal. Denkmal nach, was ist. Denk mal nach, was wird.

Ein Bank ist ein Station im Getriebe. Sie auf eine Bank zu setzen heißt, im Treiben des Lebens einen Stopp einzulegen. Freiwillig. Heißt für erste: unterwegs anzukommen.

 

Bank II

Unterwegs ankommen. Zu leben bedeutet offenbar, unterwegs zu sein.

Wenn ich etwa in Hergershausen geboren und in den Kindergarten, dann in Dieburg zur Schule bzw. weiterführenden Schule gegangen bin, meinen Ausbildungsplatz in Babenhausen gefunden habe, sich die Arbeitsstelle in Darmstadt befindet, ich hier im alten Dorfkern wohne und womöglich auf dem Friedhof draußen beerdigt werde: irgendwie bin ich immer unterwegs.

Die Stationen meines Lebens führen zumeist dazu, weiter voran zu denken und nicht da zu bleiben, wo ich bin.

Geistig und Praktisch.

Ausbildung, Heirat, Umzug, Kinder, Erziehung, Fremdgehen, Lebenskrisen, alte Eltern, zunehmendes Alter, Krankheit: Wo liegt der Sinn?

Im Voranschreiten oder Eilen, Hetzen durch die Tage? Es ist wie das Steigen auf einer Leiter, Stufe um Stufe voran, höher, immer höher? Und wenn ich endlich oben bin?

Der Blick auf zurückliegendes (Leben)?
Hat das Steigen keine Qualität? Der jeweilige Blick auf Erreichtes oder Unerreichbares?

Jeder Knacks, so würde es Roger Willemsen formulieren, hat seine Funktion. Bringt mich weiter. Jeder Moment, der mich zu Verweilen bringt, wird gebraucht.

Maria und Josef waren unterwegs, ebenso die Hirten, die Engel. Im Unterwegssein ereignen sich wundersame Dinge, für uns Menschen zuweilen auch bedeutende. Menschen sind unterwegs, ob in Lampedusa, im Rhein-Main-Gebiet, in Bombay. Zwischenstationen werden Heimat, Heimat wird Zwischenstation. Was Menschen benötigen, ist der Blick über die Zeit hinweg. Das Rück- und das Vorausschauen. Das Wissen, dass ein Weg viele Haltestellen hat und braucht. Dass Anzuhalten vielleicht sogar das Ziel darstellt: Ruhe. Kraft. Motivation. Reflexion.

 

 

Du willst

Sag Adieu all deinen Schmerzen.
Sag Adieu manch grausamer Nacht.
Sag Adieu dem traurigen Herzen.
Nur eine Idee hat wirklich Macht.

Sag Adieu den bösen Gesichtern.
Sag Adieu den äußeren Fassaden.
Sag Adieu all den kleinen Lichtern.
Hab eine Idee als roten Faden.

Du willst:
Neue Sachen machen
und wieder lachen
Du bist nicht allein.
Nicht ganz allein.

Sag Adieu dem Haus ohne Türen.
Sag Adieu manch Mittelmaß.
Sag Adieu den falschen Führern.
Eine Idee ist wie ein Ass.

Du willst:
Neue Sachen machen
und wieder lachen
Du bist nicht allein.
Nicht ganz allein.

whw 12/08

 

Predigt

Liebe Gemeinde der Christnacht!

Im Hotel abgestiegen. Das Zimmer aufgesucht. Den Koffer abgestellt. Aus dem Fenster geblickt. Angekommen.

Einem Gesprächspartner gegenüber gesessen. Zugehört und selbst geredet. Eine Forderung vorgetragen. „Okay“, sagt der Andere. Die Idee war angekommen.

Die Pole schmelzen. Das Ewige Eis war nur vorübergehend. Wenn auch für einige Jahrmillionen. Die Klimaveränderung ist im Norden angekommen.

Für die Flucht bleibt wenig Zeit. Nur was man tragen kann, wird so rasch wie möglich gepackt. Menschen fliehen ohne Ziel. Die Rebellen zünden die Hütten des Ortes an und töten alles, was sie an Lebendem finden. Der Krieg ist angekommen.

Die Diagnose: Krebs. Alter der Patientin: 46 Jahre, verheiratet, zwei Kinder. Prognose: viele Jahre weniger als andere, aber: wer weiß das schon. Perspektive: schon jetzt am Ende angekommen?

Ankommen. Wie inhaltsschwer dies Wort sein kann, zeigt sich an den kurz beschriebenen Szenen.

Ankommen bedeutet: es ist im Moment das Einzige, was wirklich ist. Es geht um das Da- sein im wahrhaftigsten Sinn. Eine Situation ist eingetreten, zu der man häufig eine ganz besondere Einstellung benötigt. Diese ist beinahe notwendig. Auch wenn sich gerade die Not, die sich evt. eingestellt hat, nicht sofort beseitigen oder wenden lässt.

Panta res. Alles fließt, ist Übergang. Ist wie das Leben in einem Haus, dessen Zimmer durchschritten werden, ja werden müssen, um woanders hin zu gelangen.

Das ganze Leben ist etwas Vorübergehendes, zum Tode hin führendes. Wir ahnen, dass wir sterben müssen und nehmen den Tod nicht ernst. Wenn er aber dann kommt, in welcher Form auch immer, scheint er unfassbar und unerwartet. Sagen wir.

Unterwegs ankommen. In welchem Stadium seines Lebens ein jeder, eine jede heute Abend ist: wer kann das schon wirklich für sich beurteilen? Natürlich kennen wir die Lebensphasen. Unsere eigenen bisher.
Wissen wir, was noch kommen wird? Tatsächlich?

Also: Ein Kind möchte älter werden, ein Jugendlicher ernstgenommen, eine Frau, ein Mann einen Beruf, haben, eine Wohnung, Arbeit, ein Zuhause, eine Heimat, auch zu allem ein gutes Gewissen.

Aber, es hat auch jede, jeder ihre/ seine Vergangenheit, mit falschen und richtigen Entscheidungen, Versprechungen, Fehlern, verpassten Zielen und nicht gelebten Ambitionen. Wie kommt es zum Abgleich zwischen dem, was sein sollte und sein könnte?

Wie kommt es dazu in der Politik? Was sind die Parteiprogramme des vergangenen Jahrhunderts wert, wenn in diesem Jahr vieles, fast alles über den Haufen geworfen wurde und Milliarden Euro hinterher?

Da sitzen oder stehen wir heute in dieser Kirche.
Ich sage: Mit viel Hoffnung auf Veränderung und bessere Zeiten. Und wir merken: So einfach ist das alles nicht. Wir haben schon so viel geglaubt. Und auch die Erfahrung gemacht: Dieses und jenes trägt nicht. Mit diesem und jenem wird nichts besser, geschweige denn, dass es damit gerechter in der Welt zuginge.
Wir kennen uns und ahnen, dass es auch, ehrlich, an uns liegt. Laufen wir nicht bestimmten Führern nach und erwarten von ihnen das Heil? Scheingrößen im Sinne des Wortes. Scheingrößen.

Wir setzen auf die falschen Helden oder Vorbilder, die kinolike und Bruce-Willis-like tatsächlich keine Leben retten können.

Wir erwarten vielleicht auch zuviel von jenen, die sich unterscheiden von denen, deren Reden und Taten wir satt haben?

Change, Änderung ist mehr als ein Wort. In diesem Jahr war der Ruf nicht nur in Amerika zu hören. Er wurde dort millionenfach skandiert: Wir wollen Veränderung, und zwar jetzt. Ich bin sehr gespannt, wohin Obama und seine Leute diese Welt führen werden.

Aber: Der Messias ist vor 2000 Jahren gekommen. Wir brauchen auf keinen neuen zu warten, weder auf Obama, nach auf Merkel, noch auf Medwedjew.

Ob sich viel ändert, auch wir können es beeinflussen.

Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert, meinte Martin Luther King. Er hat der Kraft Gottes vertraut, und er hat Jesus Christus als Beispiel vor uns gestellt, damit wir an ihm Zuversicht gewinnen, Mut schöpfen, Engagement erkennen und die Gegenwart Gottes durch unser Leben leben.

Wie geht das?

Zunächst: Richtig durchatmen. Einatmen, tief einatmen, den Atem anhalten und wieder ausatmen. Ganz ruhig werden. Immer wieder wiederholen.

Dann: Nachdenken: Wo bin ich gerade. Was ist mir in diesem Moment wichtig? Jetzt. Hier!
Wie lebe ich? Jetzt. Hier!
Was möchte ich in meinem Leben beibehalten?
Was soll auf jeden Fall sein? Wovon bin ich abhängig? Was kann ich ändern von dem, was war- hin zu dem, was sein könnte?

Weiter: Womit bin ich unzufrieden? Was macht mich glücklich? Wirklich glücklich? Kann ich das allein sein? Wen brauche ich? Möglicherweise ganz nah bei mir? Oder jemanden ein wenig weiter weg?

Noch mal: Richtig durchatmen. Einatmen, tief einatmen, den Atem anhalten und wieder ausatmen. Ganz ruhig werden. Immer wieder wiederholen.

Dann: Wo bin ich gerade in meinem Leben? Warum kann manches nicht schnell genug gehen? Oder warum geht alles so schnell? Sind es wirklich meine Gedanken, die mich führen, drängen, treiben, leiten? Sind es die Erfordernisse um mich herum? Warum will ich alles auf einmal oder doch möglichst schnell?

Kann ich den Moment genießen, das Glück spüren, mich der Freude hingeben? Kann ich auch das Leid verstehen und deuten? Warum ich? Oder warum gerade ich nicht?

Noch mal: Richtig durchatmen. Einatmen, tief einatmen, den Atem anhalten und wieder ausatmen. Ganz ruhig werden. Immer wieder wiederholen.

Mein Weg hat mich durch viele Straßen geführt. Als Kind habe ich die Hände der Größeren gehalten, bis ich selbst richtig zu laufen gelernt habe. Dann lief ich allein. Selten nehme ich noch jemanden an der Hand. Dabei, es wäre zuweilen ganz schön. Eine warme Hand in meiner, gerade im Winter. Gott hat mir Stabilität gegeben, durch mein Leben zu gehen. Es in die Hand zu nehmen, selbstbewusst, aufrecht und mit festem Blick. Und dafür zu sorgen, dass auch der Mensch neben mir, sich ebenfalls so entwickeln kann. Und für die zu sorgen, bei denen es eben nicht gelingt oder gelungen ist. Das nennt man Menschlichkeit. Das hat etwas mit Menschenrecht und Menschenwürde zu tun.

Und dazu kommt: darauf zu vertrauen, dass uns mit Christus jemand als Beispiel vorangegangen ist. Einer, der zeigt, wie alles gehen kann.

Zugegeben: Der früh gestorben ist. Aber: ist er auch gescheitert? Unser Hiersein heute bedeutet: Wir finden uns mit einem Scheitern nicht ab. Wir setzen seinen Weg fort. Das ist christlich. Deshalb feiern wir Weihnachten.

Ein letztes Mal: Richtig durchatmen. Einatmen, tief einatmen, den Atem anhalten und wieder ausatmen. Ganz ruhig werden. Immer wieder wiederholen.
Unterwegs ankommen. Station bei Gott machen. Nein: Gott macht Station bei uns. Mehr noch: Er bleibt, wenn wir ihm Zeit und Raum einräumen, damit sich Göttliches im Alltag ausbreiten kann und wir das Leben mit allen Höhen und Tiefen, ich betone, mit allen Höhen und Tiefen durchdringen können bis zum letzten Atemzug.

Immer unterwegs sein, heißt auch: immer ankommen. Vielleicht, weil wir Pilger durch das Leben sind. Wir sind nicht mal weg. Wir sind da.
Jetzt, hier und heute.

Amen.

Fotos

Fotos 2008: M. Herdt / M. Just
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